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Welche Katzenstreu ist am besten? Das beste Katzenstreu für deine Katze!

Als Katzenbesitzer kommt spätestens nach Einzug der Katze die Frage auf, welches Katzenstreu man für das Katzenklo verwenden sollte. Dabei steht man öfter vor der Qual der Wahl, denn oftmals wird die große Auswahl an Katzenstreu von neuen Besitzern unterschätzt.

In unserem Artikel befassen wir uns mit der Frage, welches Katzenstreu das Beste ist und welches gutes Katzenstreu ist. Wir garantieren dir, dass du nach dem Lesen unseres Artikels eine gute Übersicht über die Katzenstreuarten hast und entscheiden kannst, welches Katzenstreu am besten ist.

 

Gutes Katzenstreu: die beiden Systeme

Generell wird bei den verschiedenen Arten von Katzenstreu zwei Systeme unterschieden: klumpende und nicht klumpende Streu. Nicht klumpende Katzenstreu bestehen aus saugstarken Körnchen oder Pellets, sie saugen die Flüssigkeit gut auf und binden den Geruch.

Da sie jedoch nicht klumpen, müssen sie immer bei der Katzenklo Reinigung komplett erneuert werden, welches einen hohen Verbrauch und mehr Arbeit mit sich zieht.

Klumpstreu hingegen ist feinkörnig und saugt genauso gut Flüssigkeit auf wie nicht klumpende Streuarten. Im Gegensatz zu nicht klumpende Streuarten bildet es jedoch Klumpen, sobald die Streu in Berührung mit Flüssigkeiten kommt. So wird der Geruch gut eingeschlossen und bei der Reinigung des Katzenklos können Klumpen täglich heraussortiert werden, wodurch kein so großer Verbrauch entsteht.

Damit ist der größte Unterschied zwischen den zwei Funktionssystemen der, dass beide bei Berührung mit Flüssigkeiten anders umgehen und damit die Reinigung des Katzenklos anders verläuft.

 

Die Eigenschaften eines guten Katzenstreus

Die Auswahl eines guten Katzenstreus ist wichtig, da nur gute Katzenstreu Gerüche binden kann und damit deine Katze viel lieber das Katzenklo benutzt. Optimal ist es auch, wenn es umweltschonend ist und du es einfach entsorgen kannst. Daher solltest du immer auf folgende vier Eigenschaften eines guten Katzenstreus achten:

  • Gewicht
  • Staubbildung
  • Geruchaufnahme
  • Preis

Wenn du alle vier Eigenschaften bei einer Katzenstreuart als optimal empfindest, hast du das beste Katzenstreu für deine Bedürfnisse gefunden. Aber um erst einmal so weit zu kommen, musst du zunächst mehr über die Katzenstreuarten wissen.

 

Katzenstreu Arten

Der Markt von Katzenstreu ist vielfältig und entwickelt sich immer weiter. Im Folgenden möchten wir dir die verschiedenen Katzenstreuarten vorstellen, damit wir gemeinsam am Ende entscheiden können, welche Katzenstreu das Beste ist.

 

Mineralische Katzenstreu

Mineralisches Katzenstreu besteht (wie der Name schon sagt) aus Mineralien. Vor allem Tonmineralien der Gesteine Sepiolith oder Bentonit, die in verschiedenen Ländern abgebaut werden.

Der größte Vorteil an dieser Streuart ist die Tatsache, dass etliche Geschäfte diese führen und du dafür nicht in ein Fachgeschäft musst. Außerdem nimmt es auch große Mengen an Feuchtigkeit auf, besitzt jedoch viele Nachteile bei dem hohen Gewicht und in der Entsorgung.

Vorteile:
Gute Saugkraft bzw. gute Aufnahmefähigkeit (auch große Mengen)
Überall erhältlich

Nachteile:
Es verrottet nicht (nicht biologisch abbaubar)
Fachgerechte Entsorgung ist notwendig
Hohes Gewicht und schwer zu transportieren
Nicht sehr geruchsbindend
Allergien können ausgelöst werden, da oftmals Duftstoffe eingesetzt werden

 

Silikat Katzenstreu

Ebenso nach den Bestandteilen benannt ist Silikatstreu, welches auf Silikatbasis hergestellt wird. Bekannt ist Silikat als Trockenhaltemittel in Form von Silicagel, welches in Damenbinden oder Babywindeln verwendet wird.

Die Streu besitzt eine poröse Oberfläche und bindet die Geruchsmoleküle sehr gut. Einige Produkte davon sind sogar antibakteriell, welches möglich ist, indem die Geruchskeime im Silikatkern eingeschlossen werden.

Dadurch dass es sehr fein und leicht ist, ist es nicht bei jeder Katze beliebt. Es bleibt oftmals an den Pfoten der Katze hängen, wodurch du es in deinem ganzen Eigenheim hast.

Vorteile:
Geringes Gewicht: leichter als Mineralstreu
Staubbildung ist gering
Hohe Geruchsbindung auch bei viel Flüssigkeit

Nachteile:
Giftig (nicht verschlucken!)
Teuer im Vergleich mit anderen Streuarten
Nicht von allen Katzen akzeptiert (es ist sehr fein!)
Keine Klumpung, wodurch die Streu bei der Reinigung komplett ausgewechselt werden muss

 

Natürliche Streu/ Katzenstreu aus Naturfaser

Diese Streuart wird auf pflanzlicher Basis hergestellt und besteht größtenteils aus Holz, Pflanzenfasern und Stroh. Diese Fasern werden in zylinderförmige Pellets gepresst.

Das Streu bindet Flüssigkeit sehr gut und speichert sie. Gerüche können ebenfalls sehr gut aufgenommen werden. Alle verwendeten Rohstoffe sind darüber hinaus nachhaltig und daher sehr empfehlenswert.

Da natürliche Streu auf unterschiedliche Weise hergestellt werden, solltest du insbesondere hier auf die Inhaltsstoffe achten. Asbest, Leim oder Bindemittel sollten bestenfalls nicht enthalten sein. Außerdem schwankt die Qualität von Marke zu Marke hier sehr stark, weshalb du hier die Meinungen von anderen Katzenbesitzern oder mehrere Produkte zur Rate ziehen solltest.

Vorteile:
Gute Geruchsbindung
Gute Klumpenbildung, es muss nicht das komplette Streu ausgewechselt werden
Staubt nicht (Wohnung bleibt sauber, keine Probleme beim Einfüllen)
Geringes Gewicht
Biologisch abbaubar (kann bedenkenlos auf dem Komposthaufen entsorgt werden)
Umweltschonend, da es aus Pflanzen- oder Holzfasern besteht

Nachteile:
Teuer im Vergleich zu anderen Arten
Von Marke zu Marke schwanken die Eigenschaften sehr

 

Spezielle natürliche Streu: Katzenstreu aus Maiskörnern

Diese Streuart ist noch relativ neu auf dem Markt und wird bisher größtenteils im Internet angeboten. Das Katzenstreu riecht leicht nach Mais (was für eine Überraschung), welcher sich bei der Berührung mit Feuchtigkeit verstärkt, jedoch dann wieder verschwindet.

Außerdem bindet dieses Streu Geruch sehr gut und bildet Klumpen besser als andere MineralklumpstreuArten. Auffällig an der Katzenstreuart ist das Gewicht, welches sehr gering ist.

 

Vorteile:
Geringes Gewicht, angenehm zum Transportieren und beim Befüllen
Hohe Geruchsaufnahme
Gute Klumpenbildung, dadurch können einzelne gebundenen Exkremente einfach ausgesiebt werden und der Urin wird schnell aufgenommen
Umweltschonend: Mais ist ein nachwachsender Rohstoff
Staubfrei und Sauber
Gute Entsorgung, da sich die Streu mit Wasser löst

Nachteile:
Nicht überall erhältlich: kaum Supermärkte führen die Streuart

 

Speziell: Aromatisierte Streu

Katzenklo stinkt - Katzenklo reinigen leicht gemachtEinige der Streuarten sind mit chemischen Duftstoffen versetzt. Dabei ist der Geruch vielseitig: einige riechen nach Orange, Blumen, Zitrone oder weitere Duftstoffe. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: denn dieser Geruch mag für dich sehr angenehm sein, jedoch muss dieser nicht von deiner Katze gemocht werden.

Im schlimmsten Fall geht deine Katze aufgrund des Geruches nicht mehr auf das vorgesehene Katzenklo und du wirst neues Streu kaufen müssen.

Sei daher lieber vorsichtig, wenn du bei den Bestandteilen zu viele Duftstoffe siehst!

 

Fazit: Welches Katzenstreu ist am besten?

Wir können dir hier nicht sagen, welches Katzenstreu am besten ist, denn jede Katze und jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. So könnte einem anderen Katzenbesitzer es wichtig sein, dass die Entsorgung einwandfrei klappt, hingegen du evtl. eher auf den Preis achtest oder dir die Staubbildung besonders wichtig ist, da dein Körper empfindlich darauf reagiert.

Dennoch darfst du nicht vergessen, dass deine Katze bei der Wahl im Mittelpunkt stehen sollte, da sie sich mit dem ausgewählten Katzenstreu wohlfühlen muss. Somit bedeutet das, was für dich evtl. das beste Katzenstreu ist, kann für deine Katze gegebenenfalls kein gutes Streu sein.

 

Heutzutage entwickelt sich darüber hinaus das Katzenstreu ständig weiter. Aktuell können wir dir jedoch sagen, dass viele Katzenbesitzer sehr gute Erfahrungen mit Klumpstreu gemacht haben, da es bei der Entsorgung und täglichen Reinigung einfacher ist.

Außerdem können wir dir noch empfehlen, besonders stark auf die Geruchsbindung und Konsistenz zu achten. Bei einer guten Geruchsbindung geht deine Katze lieber auf das Katzenklo und du freust dich länger an einem längeren frischen Duft.

 

Und die Konsistenz ist in dem Sinne sehr wichtig, da einige Katzen hier sehr wählerisch sind und nur bestimmte Arten akzeptieren.

Aus diesem Grund solltest du die genannten Vor- und Nachteile hier miteinander abwägen und auf Basis dieser Eigenschaften zu dem Katzenstreu finden, das für dich und deiner Katze am besten ist. Viel Erfolg bei der Suche nach dem besten Katzenstreu! 😉

Und wenn du die Reinigung des Katzenklos noch einfacher gestalten möchtest, solltest du dir ein selbstreinigendes Katzenklo zulegen.


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